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Bester Pfeifentabak

Gepostet in Wissenswertes

Wie bei vielen anderen Konsumprodukten auch, gibt es nicht immer ein gut oder schlecht. Dies soll jedoch nicht heißen, dass es nur ausgezeichnete Tabaksorten für die eigene Pfeife gibt. Allerdings basiert Geschmack bekanntermaßen auf einer subjektiven Wahrnehmung. So bevorzugt der eine Pfeifenraucher eine würzige Tabakmischung, während ein anderer viel Wert auf einen milde Note legt. Eine Sorte als besten Pfeifentabak hervorzuheben, würde vielen weiteren hervorragenden Tabaksorten zu Unrecht abstrafen. Zur Orientierung werden nachfolgend diverse hochwertige Tabaksorten vorgestellt, die sich unter den Pfeifenrauchern sehr großer Beliebtheit erfreuen.

Kentucky Pfeifentabak

Der Name dieser Tabaksorte stammt aus dem gleichnamigen US-Bundesstaat. Der Anbau ist heute allerdings nicht nur auf dieses Gebiet beschränkt, sondern findet unter anderem in vielen europäischen Ländern statt. Aufgrund seines recht kräftigen Geschmacks, wird der dunkelbraune Tabak zu den Würztabaksorten gezählt. Auch deshalb weisen Tabakmischungen zumeist nur einen kleinen Anteil von etwa 5% des Kentucky-Tabaks auf. Nicht wenige Pfeifenraucher sehen den Kentucky aufgrund des schweren und nussigen Geschmacks als besten Pfeifentabak.   

Virginia Pfeifentabak

Dieser Tabak ist bereits seit vielen Jahren nicht nur auf den namensgebenden Staat beschränkt. Die goldgelbe Sorte ist sehr mild und anlässlich des hohen Zuckergehalts auch sehr süß im Geschmack. Er wird nicht selten deshalb als bester Pfeifentabak angesehen, weil er zumeist den Hauptbestandteil einer Tabakmischung ausmacht. Der Virginia wird auch rein, sprich ohne Hinzugabe weiterer Sorten, verpackt und verkauft. In letzterem Fall ist jedoch Vorsicht geboten. Denn Virginia Tabak raucht sich sehr schnell zu heiß, was ein unangenehm beißendes Gefühl auf der Zunge hinterlässt. Als bester Pfeifentabak unter den Virginias ist sicherlich der Bright Virginia zu nennen. Er bildet stets auch die Basis für hervorragende Mischungen. Allerdings bescheinigen viele Kenner auch dem Dark Fire Virginia eine sehr hohe Qualität. Dieser ist etwas kräftiger und herber als der Bright Virginia.

Burley Pfeifentabak

Die Pflanze, aus welcher der Burley gewonnen wird, weist gegenüber Wetter und Krankheiten nur eine geringe Widerstandsfähigkeit auf. Heutzutage wird der Burley auch in Deutschland angebaut. Im Gegensatz zum Virginia Tabak wird der Burley nicht nur aus den Blättern, sondern aus der ganzen Pflanze gewonnen. Diese hell- bis dunkelbraune Tabaksorte ist sehr oft in amerikanischen und dänischen Mixturen zu finden. Der Burley hat aufgrund zweier Sorten weltweiten Rum erlangt. Der White Burley steht für einen leichten und süßen Tabak. Dagegen lässt sich der Kentucky Burley als kräftig und schwer beschreiben. Da diese Tabaksorte etwa locker bis schwammig und zudem sehr saugfähig ist, eignet sie sich hervorragend als natürlicher Aromaträger. Derjenige, der sich für ein kakao- bzw. schokoladenartiges Aroma begeistern kann, wird den Burley als bester Pfeifentabak sehen. Der Burley kann ebenso wie der Virginia auch pur in der Pfeife geraucht werden. Im Vergleich zum Virginia ist er kräftiger und auch der Nikotingehalt liegt etwas höher.

Maryland Pfeifentabak

Auch dieser Tabak verdankt seinen Namen dem ursprünglichen Anbaugebiet. Der hellgelbe bis dunkelkirschrote Pfeifentabak ist vergleichsweise nikotinarm. Von so manchem wird der Maryland gerade unter dem gesundheitlichen Aspekt als bester Pfeifentabak bezeichnet. Er findet gerne auch als Weichmacher für starke und kräftige Tabaksorten Verwendung.

Cavendish Pfeifentabak

Bei dieser in vielen Tabakverpackungen auftauchenden Bezeichnung handelt es sich weniger um eine Tabaksorte, als vielmehr um eine Aufbereitungsmethode. Der englische Cavendish Tabak wird aus dunklen Virginia-Blättern nach einer Wärmeprozedur oder auf Grundlage des hellen Virginia-Tabaks gewonnen. Neben dem Virginia- kann auch der Burley-Tabak als wesentlicher Bestandteil dem Herstellungsprozess zugeführt werden. Cavendish Tabak zeichnet sich insbesondere durch seine milde Note aus. Wer auf einen natürlichen Tabakgeschmack wert legt, sollte von dem stark aromatisierten Modern Cavendish absehen. Hierbei wird der Tabak mit den Aromen Rum, Schokolade, Kokosnuss, Kirsche etc. angereichert. In diesem Sinne ist auch auf die Bezeichnung “Casing” zu achten, welche die Beimischung zahlreicher Aromastoffe zum Ausdruck bringt. Additive wie Liköre und Zuckerlösungen sorgen dabei für ein tabakfremdes, süßes und glattes Aroma in der Pfeife.

Unter den besten Pfeifentabaken sind auch die würzigen Perique und Latakia sowie der milde und weiche Java zu zählen. Daneben sind auch diverse Orienttabake im Handel erhältlich.